Die Antike grüßt

Wohin kann es anders gehen als nach Rom? Zumindest wenn man mit einer wilden LK-Kombi aus Geschichte, Mathe und Deutsch fährt. Am Sonntag, dem 9. September, fuhr ein voll, wirklich voll besetzter Bus los, auf eine muntere Abenteuerfahrt über die Alpen hin zur ewigen Stadt. Gabi und Heinz, unser stets gut gelauntes Busfahrerpärchen, brachten uns mit unseren Kurslehrern Frau Rau, Frau Matthes, Herrn Spiegel und Herrn Pautz zügig ans Ziel, wo wir viel entspannter ankamen, als wir nach so vielen Stunden Busfahrt eigentlich erwartet hätten.

Da die Busgebühren für die Innenstadt Roms extrem hoch waren, entschieden wir uns, mit den römischen Öffis bis zum Termini zu fahren, in dessen Nähe auch unser Hotel war. Unser Hotel… Viel Angst verbreiteten die Online-Rezessionen über Bettwanzen und Schimmelpilze, daher waren wir entsprechend gespannt, welch Getier uns erwarten würde. Frau Rau hatte sich extra mit einem XXL-Schlafsack ausgestattet, um sich vor eventuellen Killer-Schaben schützen zu können. Die hämischen Witze verstummten aber schnell, da das Hotel sicher nicht 5-Sterne-deluxe, aber voll und ganz in Ordnung war. Ok – der Platz in der Toilette war auf den Durchschnitts-Römer der Größe 1,65m angepasst, was für Marvin und Co spezielle Herausforderungen stellte. Aber wir waren ohnehin quasi dauerhaft auf den Beinen und genossen Rom in vollen Zügen.

Wir hatten ein wunderbares Programm, das sich bestehend aus Pflichtpunkten, freiwilligen Spaziergängen und Freizeit perfekt die Waage hielt. Am ersten Tag direkt spielte Herr Pautz den Guide und führte uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Bei sommerlich-mediterranen Temperaturen besuchten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Trevi-Brunnen oder die Spanische Treppe. Selbstverständlich folgten an den anderen Tagen Vatikanstadt mit dem Besuch der Vatikanischen Museen und dem Petersdom, eine Führung durch das Kolosseum und durch das Forum Romanum, Piazza Navona, die Katakomben und und und. Bei täglich mehr als 20 km Fußmarsch haben wir aber dennoch noch immer nicht alles gesehen.

Einen hervorragenden Überblick über die vor Leben, Kultur und Pizza bebende Stadt hatten wir auf dem Monumento a Vittorio Emanuele II – von der obersten Etage konnte man bis an in die weit entfernten Stadtausläufern blicken. Ebenfalls ein Highlight war der freiwillige Ausflug in die Albaner Berge, wo man in den Bergseen neben Tretbootfahren auch entspannt planschen konnte. Wer mehr auf Shoppen und Stadterkunden hatte, konnte einen Tag nach eigenem Gusto in Rom verbringen. Hervorzuheben war aber unser “Favourit Place”, das Pantheon, in dessen Nähe die beste Eisdiele ever mit 150 Sorten gelegen war.

Eine wirklich rundum gelungene Kursfahrt mit sehr viel Spaß, lehrreichen Tagen und unvergesslichen Ereignissen. Ein Dank an alle für diese tolle Erlebnistour!

 

 

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