NaturwissenschaftOberstufe

Junge Wissenschaftler*innen von morgen geehrt

Das Gymnasium Herkenrath konnte in diesem Schuljahr zwei PreistrĂ€ger*innen des Hans-Riegel-Fachpreises beglĂŒckwĂŒnschen, einem Preis der Uni Köln fĂŒr besonders gute vorwissenschaftliche Facharbeiten der Region. Maxim Kaiser gewann den 1. Preis im Fach Chemie fĂŒr seine Facharbeit: „Quantitative Nitrationenbestimmung in GewĂ€sserproben im Schulversuch“.

Er entwickelte einen quantitativen Nitrationennachweis mithilfe eines Smartphones. Auf diese Weise ist es möglich Aussagen zur Nitratbelastung von OberflĂ€chenwassern an Schulen durchzufĂŒhren. Mit dieser Arbeit ĂŒberzeugte er die Fachjury und er wurde mit einem Preisgeld von 600,00€ belohnt. Mit ihrer Facharbeit: “Phosphor-RĂŒckgewinnung aus ModellklĂ€rschlamm“ widmete sich Katharina Ernst Verfahren, wie man den lebenswichtigen Rohstoff Phosphor aus KlĂ€rschlamm zurĂŒckgewinnen kann. In ihren Experimenten zeigte sie eine Möglichkeit der RĂŒckgewinnung.

Ab 2029 sollen alle KlĂ€ranlagen ein Phosphor-Recycling durchfĂŒhren und so zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen. Sie gewann den 3.Preis, ebenfalls im Fach Chemie und freute sich ĂŒber das Preisgeld von 200,00€. Beide PreistrĂ€ger*innen wurden durch ihre Chemielehrerin Christine Höhne in ihrer Arbeit unterstĂŒtzt. „Neben der WĂŒrdigung unserer SchĂŒler*innen freuen wir uns natĂŒrlich ĂŒber den Bonus fĂŒrs Gymnasium Herkenrath: Wir haben einen Gutschein fĂŒr die Sammlung des Fachs Chemie erhalten.“, so Höhne.

Die Hans-Riegel Stiftung an der UniversitĂ€t zu Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge naturwissenschaftliche Talente zu fördern. Alle PreistrĂ€ger*innen erhalten – neben dem Preisgeld -Zugang zu vielfĂ€ltigen Förderangeboten in Form von Seminaren und Konferenzen. Auf diese Weise ist in den letzten Jahren bereits ein großes Netzwerk an jungen Wissenschaftler*innen entstanden.

Coronabedingt war leider keine feierliche Preisverleihung möglich, trotzdem hatten die PreistrĂ€ger*innen in einer Videokonferenz die Gelegenheit ihre Forschungsthemen vorzustellen und Herr Prof. Dr. Martin HĂŒlskamp von der UniversitĂ€t Köln gratulierte den PreistrĂ€ger*innen sehr herzlich.

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