Abi geschafft – und jetzt?

Während die einen schon seit der Q1 genau wissen, was sie machen wollen und ggf. sogar schon einen Platz für ein duales Studium haben, stecken die anderen mitten in ihrer letzten Klausurenphase der Schulzeit und blicken ins Ungewisse. Durch Corona fällt die schwerwiegende Entscheidung, was nach der Schulzeit kommt, nicht einfacher… Viele Auslandsaufenthalte sind nicht möglich oder auch Berufsmessen finden nicht wie gewohnt statt.

Auch das Abitur fand unter ungewöhnlichen und neuen Bedingungen statt. So gab es je nach dem in welchem Raum die Abiturklausur geschrieben wurde, unterschiedliche Regelungen und während Klausuren neue Erlasse zur Maskenpflicht. Keine einfachen Umstände, doch auch dies hat der Abiturjahrgang von 2021 geschafft, auch wenn einige mit viel Nervosität zu kämpfen hatten, sowohl bei den Klausuren als auch bei der Bekanntgabe des Zwischenstandes. Da ist es beruhigend zu hören, dass knapp die Hälfte aller Ergebnisse den Erwartungen entsprach und bei fast einem Drittel der Schüler diese sogar übertraf. Ein Großteil der Schüler war somit sehr glücklich mit den Ergebnissen und froh es endlich geschafft zu haben. Nur für neun Schüler*innen ging es in die Nachprüfung, teils freiwillig teils unfreiwillig. Die meisten jedoch hatten am Abiball, der unter Coronaauflagen stattfinden durfte, etwas zu feiern und haben dies auch ausgiebig getan!

Nach dem Abiball wurde einem nochmal mehr bewusst, dass dieser bisher längste Lebensabschnitt der Schulzeit nun vorbei ist… Umso mehr drängt sich wieder die Frage in den Vordergrund „Was jetzt?“ Mehr als ein Drittel weiß auf diese Frage nämlich noch keine Antwort.
Ein Großteil der Abiturient*innen möchte studieren, aber was genau? Um dies herauszufinden, machen einige erstmal ein sogenanntes Gap Year, um verschiedene Dinge auszuprobieren und wertvolle Erfahrungen zu machen oder noch etwas mehr Zeit bis zur großen Entscheidung zu haben. Die Möglichkeiten sind auch hier eingeschränkter als sonst, da durch Corona Auslandsaufenthalte und unbeschwertes Reisen nur bedingt möglich sind, weshalb sich einige nach Alternativen, wie Freiwilligendiensten umschauen. So hätte knapp die Hälfte ohne die Pandemie etwas anderes nach der Schule gemacht. Doch neben den Gedanken über die Zukunft, heißt es für viele jetzt erstmal den freien Sommer, ohne viele Verpflichtungen zu genießen!

Die Mehrheit der Schüler*innen verlässt die Schule mit gemischten Gefühlen: auf der einen Seite unglaubliche Erleichterung, es endlich geschafft zu haben und auf der anderen Seite aber doch ein bisschen Wehmut und das Wissen, dass man einiges vermissen wird. Doch ob nun mit oder ohne Corona, wir haben unglaublich viele und lehrreiche Erfahrungen in unserer Schulzeit gemacht und Erinnerungen gewonnen, die uns noch lange begleiten und uns noch oft ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern werden!

Lea Scholz, Q2

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