PAAANIK – Das Vorabi steht an!

Ende des Monats ist es soweit – das Vorabi für den diesjährigen Abiturjahrgang steht an. Man merkt, es wird langsam ernst… Für viele Schüler ist es auch das erste Mal, dass sie themenübergreifende Klausuren schreiben und das auch noch länger als bisherige Klausuren. Die Termine der Vorabi-Klausuren entnehmt ihr dem Jahresterminplan auf der Schul-Homepage.

Worin schreibe ich eigentlich Vorabi?

Das Vorabi ist der letzte Klausurzyklus, der vor dem „echten Abitur“ geschrieben wird, also quasi eine Art Generalprobe. In der Regel ist dieser Klausurzyklus im Februar/ Anfang März terminiert und du schreibst Vorabi in allen drei Fächern, in denen du auch Abitur schreibst (also beide Leistungskurse plus deinem dritten Abiturfach). Hierbei gibt seit 2016 dank eines Erlasses eine neue Regel: In der neu einsetzenden Fremdsprache – bei uns Spanisch ab der EPH – muss keine Klausur mehr im letzten „Mini-Halbjahr“ der Q2 geschrieben werden.

Wie sieht die Vorabi-Klausur aus?

Die Klausur im Vorabi ist ähnlich der Abiturprüfung aufgebaut. In Fächern, in denen du z.B. im Abitur eine Auswahl hast, wirst du auch im Vorabitur eine Auswahl gestellt bekommen. Unter Umständen fällt die Auswahl nicht so umfassend aus. Ein Beispiel: Im Fach Deutsch hat man im Grundkurs wie im Leistungskurs im Abitur eine Auswahl von drei Klausuren – im Vorabitur kann es sein, dass deine Lehrkraft dir nur zwei Klausuren zur Auswahl gibt. Das macht aber nichts – wichtig ist, dass du das Auswählen trainierst und dich unter Zeitdruck für eine Klausur entscheiden kannst. In Fächern, in denen im Abitur keine Auswahl vorgesehen ist (z.B. Mathematik), wird es im Vorabi entsprechend auch keine Auswahl geben.

Die Aufgabenarten sind am Abitur orientiert, können aber durchaus an einigen Stellen etwas abweichen. Die Operatoren solltest du definitiv beherrschen. Vom Anspruch her ist die Vorabiturklausur schon deshalb „leichter“ als das Abitur, weil du nicht alles an Stoff beherrschen musst, sondern sich auf das laufende Halbjahr fokussiert wird.

Was muss ich bei der Vorabi-Klausur beachten?

Zunächst heißt es: Beachte die Zeit! Du wirst im Vorabi die längste Klausur deines bisherigen Lebens schreiben, zumindest in der Regel. Dennoch sind die Aufgabenstellungen so ausgelegt, dass du diese Zeit auch brauchst. Auch bedenke, dass du Zeit benötigst, um ggf. noch einmal nachzurechnen oder Korrektur zu lesen.

Wichtig ist, dass du bei der Vorabi-Klausur auch deine Formalia einhältst. So musst du natürlich wie immer die äußere Spalte des Klausurbogens beschriften und alle Bögen mit deinem Namen versehen, nummerieren und die Arbeit mit Fuß- bzw. Endnoten ist natürlich auch wie immer wichtig. Ein Unterschied zu bisherigen Klausuren ist, dass du auch einen so genannten Mantelbogen nutzen musst. Ein Klausurbogen ist dann quasi der „Buchumschlag“ für deine Klausur. Auf diesen vermerkst du: Name, Vorname; Fach; Kurs mit Kursnummer, Fachlehrer, Anfangs- und Abgabezeit; beschriebene Bögen, Seiten; eventuell das Thema (bei Auswahlklausuren)

Wie lange geht die Vorabi-Klausur?

Bei Klausuren mit Auswahl erhältst du automatisch auch eine Auswahlzeit – in Deutsch z.B. 30 Minuten. Dazu kommt die eigentliche Schreibzeiten, die sich an der Länge des Abiturs orientiert. Der LK schreibt so 4,25 Stunden (für schlechte Mathematiker: 255 Minuten, also 4 Stunden und 15 Minuten). Mit der Auswahlzeit schreibt man dann logischerweise, wenn man um 8h beginnt, bis 12:45h die Vorabiklausur (LK). Im Grundkurs schreibt man ohne Auswahlzeit 180 Minuten, also genau 3 Stunden. Besteht eine Auswahl, ist diese ebenfalls mit einer Auswahlzeit von 30 Minuten verbucht. Achtung: Für den Kunst LK gibt es Sonderregeleungen, v.a. wenn es einen praktischen Prüfungsanteil gibt. Dann kann die Klausur durchaus länger dauern.

Was kommt in der Vorabi Klausur dran?

Das Vorabi ist, wie gesagt, eine Generalprobe, aber sicher kein Abitur vor dem Abitur. Der Stoff beschränkt sich in der Regel auf das laufende Halbjahr, wobei natürlich – wenn die Lehrkraft es ankündigt – auch Teile aus anderen Halbjahren eingeschlossen werden dürfen. Man sollte das aber dann im Unterricht zumindest wiederholt oder nochmals angesprochen haben. Allgemein vorausgesetzt und sicher nicht extra wiederholt werden gängige Methoden, selbiges trifft auf „Basiswissen“ zu.

Wichtig ist es, dass man über den Stoffgehalt unbedingt noch einmal mit dem jeweiligen Fachlehrer spricht. Denn Lehrer haben hier große Freiheiten, was dran kommen kann – es gibt kaum Einschränkungen. Insgesamt kann man von einer themenübergreifenden Klausur ausgehen – z.B. in Deutsch wäre die Analyse eines Sachtextes zum Sprachwandel (Q2.2.) mit einem anschließenden Gedichtvergleich (Q2.1.) durchaus möglich.

Wie viel zählt die Vorabi-Klausur?

Die Vorabi-Klausur zählt wie jede andere Klausur auch – 50% Klausur gegenüber 50% Somi-Note, hier beides entsprechend auf das „Mini-Halbjahr“ bezogen.

Und hier schon mal Tipps zum Abitur, die ihr aber sicher auch schon fürs Vorabi relevant sein können:

Wir wünschen allen schon jetzt viel Erfolg und Glück beim Vorabi!!!!

 

 

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