Ein prächtiger Flügel für die Aula

Seit Jahren wird in der Aula bei Schulkonzerten ein elektronisches Klavier genutzt. Es ist leicht zu verstauen, klingt aber nicht wie ein Flügel, den es optisch zu imitieren versucht. Nach langem Suchen ist es endlich gelungen einen gebrauchten Flügel zu erwerben. Er stammt von der renommierten Klavierbaufirma J. L. Duysen aus Berlin und stand auch bis vor kurzem dort.

Technisch und klanglich sind die Instrumente von Duysen denen von Bechstein sehr ähnlich. Das Instrument befindet sich optisch in einem hervorragenden und technisch in einem guten Zustand. Um hohen Ansprüchen für Konzerte zu genügen und um dem modernen Klangempfinden etwas näher zu kommen, werden in den nächsten Monaten einige Arbeiten am Instrument vorgenommen. Es werden Risse im Resonanzboden gepähnt und es werden neue Hammerköpfe und Hammerröllchen eingebaut, es wird die Mechanik neu reguliert und die Hammerköpfe werden auf einen etwas brillanteren Klang hin intoniert. Der Duysen-typische, voluminöse und bassreiche Klang wird erhalten bleiben.

Das Instrument misst 210 cm und ist damit als Salonflügel einzustufen. Er wird mühelos die gesamte Aula ohne elektronische Verstärkung mit Klang erfüllen. Sämtliche Arbeiten werden in Eigenleistung unter meiner Anleitung ausgeführt. Eine optimistische Prognose wäre die Einweihung des Flügels zum kommenden Sommerkonzert. Ob es bis dahin gelingt, das muss sich noch zeigen.

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