Kroatien 2014 – Wir erobern das Meer

Erdkunde LK mit Frau Seifert

Kursfahrt 2014 der Q2 nach Kroatien mit dem Biologie-, Erdkunde-, Mathematik- und Physik-LK

Unsere Stufenfahrt ins „sonnige“ Kroatien startete am 30. August 2014 von Herkenrath aus. Die 19-stĂŒndige Busfahrt, durch gefĂŒhlt ganz Europa, war nervenaufreibend und krĂ€ftezehrend. Doch nach der Ankunft um 17 Uhr wurde bei 32°C schnell klar, dass es die 19 Stunden Fahrt durchaus Wert waren. Auch die Appartements waren grĂ¶ĂŸer als zunĂ€chst angenommen. Dennoch endete der erste Abend relativ schnell, auch wenn bei einigen nicht sonderlich frĂŒh im Bett.

Der nĂ€chste Tag begann zu annehmbarer morgendlicher Stunde mit einem gemeinsamen Besuch des Supermarktes, da unser gebuchtes Programm die Selbstversorgung beinhaltete. Dies fĂŒhrte zu abwechslungsreichen EinkĂ€ufen von Toast, Salami, KĂ€se und Nudeln in Übermengen. Ganz vereinzelt war ein Apfel oder gar ein Salat zu erkennen. Nach erstem Heißlaufen der Sandwichtoaster, stand auf dem weiteren Tagesplan die Besichtigung Rovinj, einer der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte Kroatiens. Sogar eine einstĂŒndige FĂŒhrung ist fĂŒr uns vorbereitet worden, mit ein paar interessanten, aber natĂŒrlich auch weniger interessanten Informationen. Die Stimmung war gelassen bis zum Entdecken der tiefschwarzen, vom Meer aufs Festland ziehenden Wolken. Der Abend endete spĂ€t mit einem starken Gewitter und heftigem Regen. Das „sonnige“ Kroatien wurde seinem Namen nicht mehr gerecht.

Mathe LK mit Frau Greb

Das Wetter des dritten Tages war, wie es der Vorabend schon ankĂŒndigte, eher feucht, windig und kalt. Die Gruppe von ĂŒber 70 SchĂŒlern trennte sich, um je nach Bus unterschiedliche AusflĂŒge zu unternehmen, welche am Tag darauf wechselten. Die einen fuhren zur grĂ¶ĂŸten Fischzucht Sloweniens und in ein Einkaufszentrum, die anderen verbrachten den Tag im grĂ¶ĂŸten Aquarium Kroatiens und beim Schnorcheln an der KĂŒste. Beides waren sehr interessante AusflĂŒge, doch gerade auf dem Schiff, welches zur Fischzucht fuhr, war das GerĂ€usch zitternder SchĂŒler in kurzen Hosen und T-Shirts stĂ€ndig zu hören. Außerdem ging es bei den Informationen des Leiters der Fischzucht eher um die Preise und wir bekamen nur wenige Sachen zu besichtigen.

Offiziell haben wir geforscht

Somit war das Feedback der Fischzucht insgesamt viel negativer als das des Aquariums und des Schnorchelns. Denn das Aquarium und Schnorcheln war weitaus praktisch-bezogener und lustiger Aufgebaut. Die Tiere durften selbst gesucht und angefasst werden, wobei die Erdkunde-LK Lehrerin Frau Seifert von einer Seegurke „angepinkelt“ wurde, was die Stimmung natĂŒrlich zusĂ€tzlich lockerte. Selbst lange ErklĂ€rungen der FĂŒhrungspersonen, dass es sich keinesfalls um Urin sondern ausschließlich um Meerwasser handle, konnte das GelĂ€chter keinesfalls verstummen lassen.

Und schon brach der letzte Tag nach ausgiebigem Feiern, viel Spaß und einer kurzen Nacht an. Er fĂŒhrte uns in die Höhle Berdina, gar nicht weit von unseren Appartements entfernt. Unser Besuch dort beinhaltete zusĂ€tzlich zur Besichtigung der Höhle auch noch eine Olivenölverkostung, ein Mittagessen und eine Trackingtour. Die Besichtigung der Höhle war sehr interessant und man bekam sehr viele verschiedene Dinge zu Gesicht. Sogar einen Grottenolm bekamen wir in der letzten Etage der Grotte zu sehen. Das war neben der ansonsten sehr beeindruckenden Erscheinung der Höhle natĂŒrlich das Highlight des Tages. Danach ging es zur Verkostung. Uns wurden drei verschiedene Öle bereitgestellt, welche wir mit Brot „probieren“ sollten. Nachdem wir die Flaschen nahezu gelehrt hatten und vielen schlecht wurde, wurde uns ein Mittagessen bereitgestellt. Das einzige kritisierbare an diesem Tag war die Trackingtour. Unser Leiter hat sich durchaus MĂŒhe gegeben und es auch sehr lustig gestaltet, dennoch mussten wir anderthalb Stunden durch GestrĂŒpp, ĂŒber Felder und auch WĂ€lder laufen. Der Heimweg mit dem Bus war kurz und den weiteren Abend hatten wir Freizeit. Am nĂ€chsten Morgen um 9 Uhr rĂ€umten wir unsere Koffer in den Bus und um 10:30 Uhr traten wir den Heimweg an. Wir erreichten Herkenrath nach einer kĂŒrzeren RĂŒckreise als Hinfahrt etwa um 6:00 Uhr des nĂ€chsten Tages.

Wir danken allen Lehrern, die an dieser Fahrt beteiligt waren und uns diese schönen Tage in Kroatien ermöglicht haben. Da wir die Reise mit vier recht großen Leistungskursen gemacht haben, waren sehr viele Lehrer mit, sodass ich diese aus Angst, jemanden zu vergessen, nicht aufzĂ€hlen kann.

Tim Bastin (Abi 2015)

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