Abschiedsworte – Frau Flaig wechselt nach Gransee

Abschied aus Herkenrath

Ein letzter und ein erster Schultag, ein weinendes, ein lachendes Auge, ein weiteres sympathisches Gymnasium, viele Schlösser, Seen, Störche und ganz viel Herausforderung

Mit dem Ende dieses Schuljahres kommt für mich nicht nur das jährlich übliche, erleichternde Aufatmen über die bevorstehenden Ferien. Nicht nur ist wieder ein Schuljahr geschafft, Lehr- und Jahresarbeitspläne erfüllt, alle Arbeiten geschrieben, korrigiert, bewertet und besprochen. Nicht nur der jährliche Abschluss aller Arbeiten und die Vorfreude auf den Neuanfang zum nächsten Schuljahr beherrschen meinen Alltag.

Der 12.7.19 ist für mich zugleich der letzte Tag in Herkenrath, im Rheinland, in NRW und der Beginn eines neuen Abschnitts als Schulleiterin in Gransee, Oberhavel, nördlich von Berlin in Brandenburg.

Warum Gransee?

  1. Es ist ländlich. Ich habe 17 Jahre in Köln gelebt und ganz dringend das Bedürfnis genau danach, nach viel Natur und weiter Landschaft.
  2. Freunde und Teile der Familie sind in Berlin, mein Partner kommt von dort, er hat sich hier im Rheinland tapfer gehalten und freut sich darauf, wieder in die alte Heimat ziehen zu können.
  3. Nach vier Jahren als Stellvertreterin habe ich große Lust, auch mal ganz die Verantwortung zu übernehmen. Das Strittmatter-Gymnasium in Gransee suchte eine/n neue/n Schulleiter/in, ich bewarb mich und wurde unter den Bewerbern ausgewählt.

Meine ersten Kontakte zu der neuen Schule sind sehr positiv, ich finde hier eine sehr offene, freundliche und kooperative Atmosphäre vor, ähnlich wie an unserer Schule.

Und so kommt dann eben auch schon (sehr) bald der neue erste Schultag. Ich freue mich auf das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Arbeit und das neue Bundesland. Ich ziehe von der Stadt aufs Land, vom Westen in den Osten, aus dem Rheinland an die Havel, weg vom Karneval hin zum Fasching und bin gespannt auf die Herausforderungen, die so viel Veränderungen mit sich bringen.

Ich bin sicher, dass trotz aller Unwägbarkeiten, die ein solcher Umbruch mit sich bringt, es sich lohnt, die Komfortzone zu verlassen und Neues zu entdecken. Meine Erfahrungen mit Veränderungen sind immer bereichernd gewesen. Ich glaube, dass es ein Leben glücklicher macht, wenn man über den Tellerrand schauen kann und sich etwas traut.

Ich war in Herkenrath sehr gerne eure Lehrerin, Herr Müllers Stellvertreterin, Ratsuchende und Ratgebende, Chefin, Kollegin und Freundin.

Ich wünsche euch Schülerinnen und Schülern, dass ihr das bewahren könnt, wodurch ihr in Herkenrath euch von anderen abhebt: Die Offenheit und der respektvolle Umgang miteinander, den ich hier besonders schätzen gelernt habe. Ich wünsche euch viel Erfolg und gute Unterstützung an der Schule, viel Freude im Leben, eine lebenswerte Zukunft und genug Mut Veränderungen anzugehen.

Macht’s gut!

Alexandra Flaig

 

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