Außerschulisches

Fridays for future – Schüler kämpfen gegen den Klimawandel

Fridays for future kurz FFF ist eine internationale Klimaschutz-Bewegung. Zu ihr gehören junge Menschen, die freitags nicht zur Schule oder zur Uni gehen, sondern für mehr Klimaschutz streiken. Gründerin dieser Initiative war Greta Thunberg, eine 16-jährige Schwedin, die im August 2018 damit begonnen hat,Freitags nicht mehr in die Schule zu gehen, sondern für mehr und schnelleren Klimaschutz zu kämpfen. Ihr Ziel ist es, dass Schweden seine CO2-Emissionen auf 15% senkt. Ihr Engagement hat seitdem Tausende Schüler/innen inspiriert, selbst auch etwas zu bewegen. Ebenfalls in Deutschland wird diese Bewegung immer populärer. Seit einigen Wochen treffen sich nun auch Schüler/innen in Köln vor dem Gebäude der Bezirksregierung, um vor allem für den Kohleausstieg und den Klimaschutz zu kämpfen. Denn sie sind der Meinung, dass die Politiker nicht genug für den Klimaschutz tun. Die Zukunft gehört den jungen Generation und deswegen sind sie die Leidtragenden der aktuellen Politik.

Auch einige Schüler unserer Schule setzen sich für den Klimaschutz ein und nehmen an dieser Bewegung Teil. Dies war unser Anlass als Schülerzeitung die Demonstrationen in Köln Mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schon von Weitem sieht man, dass die Proteste an sich sehr friedlich ablaufen. Den jungen Menschen geht es vor allem darum gehört zu werden und, dass die politischen Verantwortlichen endlich mal Initiative ergreifen, um etwas gegen den Klimawandel zu tun und nicht immer nur leere Versprechungen machen. Die Sorge der Schüler/innen ist groß. Dies erkennt man auch an den aufwendig und kreativ gestalten Plakaten, auf denen man am Häufigsten den Kohleausstieg als Forderung erkennen kann. Aber auch die Tatsache, dass wir nunmal nur einen Planet zur Verfügung haben, wird immer wieder betont. Wenn man mit den jungen Menschen spricht fällt einem auch sofort auf, dass sie sich von ihrer Meinung nicht abbringen lassen und dass sie wirklich für ihr Forderungen kämpfen wollen. Obwohl viele an ihren Schulen für diesen Streik Ärger kassieren, gehen sie trotzdem immer wieder zu den Demonstrationen. Sie sind sehr stolz, dass die Gruppe an Demonstranten in den letzten Wochen extrem gewachsen ist, das Gefühl der Stärke macht sich immer weiter breit. Man hatte definitiv nicht das Gefühl, dass es  den demonstrierenden Schüler/innen ums Schuleschwänzen geht. Sie sind voller Wut gegen die aktuelle Klimapolitik, voller Hoffnungen, dass ihr Forderungen erhört werden und die Politik handelt, damit sie ihren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen können.

Wir als Schülerzeitung, die auch dieser Zukunft entgegenblicken, unterstützen diese Bewegung. Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass sich viele junge Menschen aus den verschiedensten Städten und mit verschiedensten Herkünften friedlich zusammen tun, um für ihre Meinungen und Vorstellungen zu kämpfen. Es ist auch ermutigend, dass endlich mal etwas getan wird. Vor allem in der heutigen Zeit von sozialen Medien sieht man es immer seltener, dass die junge Generation für ihre Vorstellungen und Meinungen aufsteht.

Der Klimawandel ist eine immer ernster werdene Angelegenheit und sollte nicht verdrängt werden, denn in naher Zukunft, wird es zu spät sein, irgendetwas dagegen auszurichten.

 

 

 

 

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