Die Junior Akademie 2018 – Mein Erfahrungsbericht

Dieses Jahr durfte ich in den Sommerferien vom 6.08.2018 bis zum 16.08.2018 an der alljährlichen „Deutschen Junior Akademie NRW“ teilnehmen.

Jedes Jahr dürfen alle Gymnasien und Gesamtschulen jeweils eine Schülerin und einen Schüler nominieren, um sich dann auf einen der Teilnehmerplätze bewerben zu können. In diesem Auswahlverfahren wird zwar Wert auf gute Noten gelegt, aber insbesondere auch auf Engagement und auf außerschulische Aktivitäten geachtet.

Im Vorfeld durften wir einen Kurs wählen, in dem fachspezifische Inhalte durchgenommen werden, die nicht im normalen Schulcurriculum vorkommen. Ich entschied mich für den Kurs „Investigating the physikal Universe“ der am Standort Ostbevern stattfand. Neben diesem fanden dort noch „Biomimicry“ und „Nanotechnology“ statt. Das Besondere an diesem Standort war, dass dies eine englischsprachige Akademie war und die Location der Akademie war ebenfalls ziemlich cool: das Internat „Schloss Loburg“ bei Münster. Ein riesiges Gelände, mit Schlosspark, Schulgebäuden, Wohnhäusern und – als Verwaltungsgebäude – das Wasserschloss.

Nach der Anreise fand die Eröffnungsfeier statt, bei der wir unsere Kursleiter kennen gelernt haben und uns der Tagesablauf vorgestellt wurde. Von morgens 7:30 Uhr Frühstück, bzw. 6:30 Uhr freiwilliger Frühsport, bis 21:45 Uhr nach Ende der Kursübergreifende Angebote hatte man ein strammes Programm.

Natürlich bestand ein Großteil des Tages aus unseren Kursen. Von den zwei Kursleitern war jeweils ein Lehrer aus Deutschland und einer aus dem englischsprachigen Raum. In meinem Physik Kurs war die Stimmung super. Die Kursleiter waren super motiviert und freundlich. Speziell Nick, unser Leiter aus England, hat uns ständig zum Lachen gebracht. Inhaltlich haben wir uns erst mal mit den Präsentationen beschäftigt, die wir vorab vorbereiten sollten. Danach haben wir uns mit den wissenschaftlichen Methoden zur Entwicklung von Experimenten beschäftigt, wir haben eine eigene Achterbahn konstruiert und berechnet, okay es war eine Murmelbahn, wir haben die Funktion von Analogien und Modellen anhand der Teilchenphysik kennen gelernt, und dann mussten wir uns schon auf die große Abschlusspräsentation vorbereiten. Auf jeden Fall war es sehr spannend, weil wir immer mal wieder auch Exkurse in andere Gebiete der Physik gemacht haben. Die englische Sprache war gar kein Problem, man kannte sehr schnell das Fachvokabular.

Außerhalb der Kurse wurde viel Sport angeboten, eine Orchestra und ein Chor. Aber zu den Höhepunkten gehörten auf jeden Fall die Kursübergreifenden Angebote. Diese wurden von uns selbst angeboten und es gab eine riesige Auswahl: Standardtanzen, Schach, Knotenkunde, Leichtathletik, Orimoto, Basketball, Photographie, Chaosgame, Kalligraphie, Poetry-Slam, Slackline, Erste Hilfe, Zauberwürfel – um nur ein paar zu nennen. Leider musste man sich entscheiden, denn ich hätte am liebsten alles ausprobiert …

Auf jeden Fall hat mir die Junior Akademie sehr viel mehr als nur Spaß gebracht. Ich habe so viele tolle Leute kennen gelernt, und viele neue Freunde gefunden. Es war ganz einfach eine tolle Erfahrung.

Katharina Ernst, EPH

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