Oberstufe

Von Herkenrath bis Neapel – Kursfahrt zum Vesuv

Von Herkenrath bis Neapel – Unsere Abschlussfahrt 29.08.2014 – 07.09.2014

1600 Kilometer lagen vor uns. GeschĂ€tzte 20 Stunden Busfahrt waren eingeplant. Der Beginn der Reise war auf den 29.08.2014 am Wendehammer in Herkenrath festgelegt. Es regnete an diesem Tag. Nach und nach kamen immer mehr SchĂŒler und SchĂŒlerinnen des Gymnasiums Herkenrath mit großen Koffern, Taschen und Kopfkissen an. Es ging also endlich auf Abschlussfahrt.

Unser Ziel war eine kleine Stadt namens Sorrento in der NĂ€he von Neapel, Italien. Vorfreude, Aufregung und etwas Jammern, aufgrund der langen Busfahrt, lagen in der Luft. Die Koffer wurden eingerĂ€umt, der Weg zu einem guten Sitzplatz erkĂ€mpft und schließlich startete der Busfahrer nach einer freundlichen BegrĂŒĂŸung den Bus.Eine gute Schlafposition in der Nacht zu finden, war eine große Herausforderung. So kam es dazu, dass auch der Boden des Busses genutzt wurde, um sich hier mal endlich strecken zu können. Nach vielen Kilometern und vielen Stunden in diesem, nach einiger Zeit unbequemen Bus, erreichten wir unser Ziel. Es war warm, die Luft roch nach Meer und letztendlich waren alle glĂŒcklich diese Reise angetreten zu haben.

Aktiver Umgang mit Geschichte

Die Zimmer wurden aufgeteilt, die Koffer aus dem Bus wurden in die kleinen HÀuschen getragen und dann wurde erst mal durchgeatmet. Das Programm, das unsere Lehrer vorbereitet hatten, klang vielversprechend. Am ersten Tag fuhren wir nach Pompeji. Der Reisebus war dabei ein treuer Begleiter. Pompeji, so erklÀrte uns Herr Sydow, war eine antike Stadt in Kampanien, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n.Ch. untergegangen war. Pompeji zÀhlt zu den am besten erhaltenen Stadtruinen und ist wunderschön. Lange sind wir bei dem herrlichen Wetter herum gewandert, haben uns die Bauweise und das damalige Leben erklÀren lassen und waren beeindruckt von der Schönheit, die diese Ruinen ausstrahlten.

Weitere Ruinen erwarteten uns am nĂ€chsten Tag. Paestum war das heutigen Reiseziel. Paestum ist eine Weltkulturebene und zeigt auf weiten FlĂ€chen viele alte und wunderschöne Tempel. Nach dem Ausflug am Vormittag ging es zum Strand in der NĂ€he. Trotz des bewölkten Himmels, ließen wir uns den Spaß am Meer nicht nehmen.

Auch das Stadtzentrum von Neapel schauten wir uns an. Zuerst gingen wir ins archĂ€ologische Nationalmuseum von Neapel, eins der Ă€ltesten Museen Europas. Hier befindet sich eine der bedeutendsten archĂ€ologischen Sammlungen auf der ganzen Welt. Danach duften wir die Stadt auf eigene Faust erforschen. Die typischen kleinen Seitenstraßen, die Italiens Charme ausmachen, erwarteten uns. Kleine Lokale und Eisdielen waren zu finden und das Essen war natĂŒrlich super lecker.

Solfatara

Ein weiterer Tag stand uns bevor und es wĂŒrde anstrengend werden. Das nĂ€chste Reiseziel war der Vesuv. 1281 Meter in Richtung Himmel waren zu wandern, die nebenbei wirklich anstrengend waren. Es gab viele Stolperfallen auf dem Weg nach oben, aber der Ausblick, der uns oben erwartete war atemberaubend. Zum einen war es möglich einen Ausblick auf Neapel zu haben, zum anderen konnten wir hinunter in den Vulkan schauen. Ein paar Souvenirs wurden gekauft und dann ging es wieder Berg ab.

Freizeit stand am nĂ€chsten Tag auf dem Programm und die zweite HĂ€lfte unserer Reise war angebrochen. Ein paar gingen ans Meer runter, andere in die kleine Stadt Sorrento hinunter. Auch Sorrento versprĂŒht den Charme Italiens. Kleine LĂ€den und nette Menschen begrĂŒĂŸten uns. Zusammen verbrachten wir alle einen schönen Abend unter dem italienischen Sonnenuntergang und das Wetter spielte auch mit.

Der letzte Tag begann frĂŒh, denn es war eine Schiffsreise nach Capri geplant. Capri ist eine Felseninsel im Golf von Neapel. Sie ist 10,4 Quadratkilometer groß und bekannt fĂŒr die Höhlen, die sich am Meer finden lassen. Die bekannteste Höhle ist die Blaue Grotte, in der das Wasser in den unterschiedlichsten Blautönen schimmert. Auf Capri wohnen die Reichen und Schönen und dementsprechend waren auch die Lokale sehr teuer. Die Wolken, die uns am Vormittag begleitet hatten, verzogen sich langsam.

Paestum

Auf dem höchsten Punkt von Capri erblickten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Felseninsel und das hellblaue Wasser. Umgeben von Dolce&Gabbana und Prada gab es ein paar kleinere LĂ€den, in denen wir uns die letzten Souvenirs kaufen konnten. Die letzten Minuten verbrachten wir an dem kleinen Steinstrand und sogen die letzten Sonnenstrahlen auf. Nachdem wir mit den Booten zurĂŒck am Festland angekommen waren, gingen wir zurĂŒck in unsere HĂ€user und fingen an zu packen. Die schöne Zeit in Neapel war vorbei. Am 06.09.2014 machten wir uns auf den RĂŒckweg.

Eine klasse Abschlussfahrt, die uns immer in Erinnerung bleiben wird, hatten wir erlebt. Dank Herrn Spiegel, Herrn Sydow, Frau Matthes, Frau Fiedler und Frau Weißenburger, die uns begleitet haben, konnten wir einen Eindruck von Neapel und den vielen SehenswĂŒrdigkeiten gewinnen, die uns noch lange Zeit erhalten bleiben. Und zum guten Schluss einen herzlichen Dank an unseren Busfahrer, der uns ĂŒberall heil hingebracht hat und nur der Bus darunter leiden musste.

Jessica Kohl (Abitur 2015)

 

Best ofs finden sich hier:

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